Wer ist online
Wir haben 5 Gäste onlineZufallsbild 2
Zufallsbild 3
Zufallsbild 4
Zufallsbild 5
Zufallsbild 6
Zufallsbild 7
meistgelesen
| Terra Starkenburg |
|
|
Skulptur Terra Starkenburg Die Steinskulptur „Terra Starkenburg“ wurde gestiftet von der Tourist-Info Nibelungenland und soll die zentrale Bedeutung der Starkenburg für die Region und den Bergsträsser Weinbau hervorheben. Angefertigt wurde sie von der Firma Josef Schmitt in Heppenheim. Terra Starkenburg® ist eingetragenes Warenzeichen der Bergsträsser Winzer eG und steht für das Spitzenwein– und Sektsortiment, das als besonderes Gütesiegel das Wappen vom Bergfried der Starkenburg trägt. Terra (lat. Erde) steht dabei für den Boden, Starkenburg für die Region. Die Starkenburg Die Starkenburg ist zweifelsohne der markanteste Punkt, den man von weit her bereits wahrnimmt, wenn man die Kreisstadt Heppenheim besucht. Sie liegt in einer Höhe von 295 Metern über NN. Errichtet wurde die Starkenburg im Jahre 1065 von dem Lorscher Abt Udalrich zum Schutz des Klosters Lorsch. Auf Grund ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung ist die Starkenburg nicht nur Wahrzeichen der Stadt Heppenheim. Sie ist auch Symbol für den einstigen Reichtum des Klosters Lorsch, dessen Reste im Jahre 1991 in die Liste der Welterbestätten bei der UNESCO aufgenommen wurden. Das Kloster Lorsch selbst wurde im Jahre 764 gegründet. Zu den Schmuckstücken zählt die so genannte Königshalle, ein Gebäude, das zu den bekanntesten Beispielen frühmittelalterlicher Baukunst zählt. Bei dem einstigen Reichtum verwundert es nicht, dass in der Nibelungen-Handschrift C das Kloster Lorsch namentlich Erwähnung findet. Auch der so genannte „Siegfriedsarg“ erinnert heute noch an die Erwähnung im Nibelungenlied. 1065 Das Kloster Lorsch erbaut die Burg auf dem Berg "Burcheldon" (Burghalden), einer vorgeschichtlichen Befestigungsanlage. Noch in demselben Jahr vergebliche Belagerung durch Erzbischof Adalbert von Bremen. 1206 Die Burg wird erstmals urkundlich als "Starkimberg" später "Starkenburg" genannt 1232 Kaiser Friedrich II. schenkt die Abtei Lorsch mit der Burg dem Erzstift Mainz. 1267 Erstmals wird ein Burggraf genannt, der auch das Amt Starkenburg verwaltet. 1621/22 Die kaiserlichen Truppen unter Tilly mit Spaniern unter Corduba erobern die Starkenburg und halten sie bis Oktober 1623. (Spanischer Friedhof vor der Burg). 1654 und 1647 Vergebliche Belagerung von den Franzosen unter Marschall Turenne. 1680 Um- und Neubauten (Zwinger, Vorwerke, Bastionen, Sternschanzen, Mannschaftsbaracken, Backhaus, grosser Bau mit 9 Kachelöfen, Schieferdach). 1765 Die kurmainzische Garnison wird nach Mainz verlegt. Die Burg verfällt. 1768 Ein Blitz schlägt in den Bergfried, so dass dieser ausbrennt. 1803 Das Oberamt Starkenburg kommt durch Reichsdeputationshauptschluss an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt; diese bedroht die Abfuhr von Steinen mit harten Strafen. 1816 Grossherzog Ludwig I. stellt die Burg unter den Schutz der Gesetze (Zuchthausstrafe für Mauerausbrüche). 1877 Erste Instandhaltungen an der Ruine. 1924 Der Rest des alten Bergfrieds muss wegen Einsturzgefahr gesprengt werden. 1930 Als Aussichtsturm mit 10 Geschossen wird der neue Bergfried eingeweiht. Er steht nicht wie der alte in der Mitte. Man kann ihn besteigen und hat einen weiten Rundumblick. 1960 An der Stelle des Wohnhauses der Burg entsteht eine moderne Jugendherberge. 1971 Mit dem neuen Deutschen Weinrecht wird die Starkenburg Namensgeber unseres „Bereichs“ Bergstrasse. |



zu den 14 Kunstwerken... 