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| Müller-Thurgau / Rivaner |
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Unkomplizierter Genuss Die jungendlich frischen Weine Abstammung Mehr über den Müller-Thurgau: http://www.traubenshow.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=133&Itemid=361 125. Jubiläum der erfolgreichsten Kreuzung Müller- Thurgau ist vermutlich die erste aus gezielter Züchtungsarbeit hervorgegangene Rebsorte mit weltweiter Bedeutung. 1882 von Herrmann Müller an der damaligen königlichen Lehranstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau in Geisenheim gekreuzt. Als Eltern waren Riesling und Silvaner vorgesehen. Neuere genetische Untersuchungen von Regner, Klosterneuburg und Zyprian, Geilweilerhof stellten fest, dass nicht Silvaner sondern die französische Tafeltraubensorte Madelaine Royal der wahre Vater des Müller-Thurgaus ist. Die eigentliche Züchtungsarbeit an der Sorte wurde jedoch nicht in Geisenheim, sondern in Wädenswil durchgeführt, wo Prof. Dr. Herrmann Müller-Thurgau als Dirktor tätig war. Die Sorte kam erst 1913 wieder nach Deutschland und wurde ab 1945 verstärkt angebaut. Die Sensation zum 125. Geburtstag der Rebsorte Müller-Thurgau: Die Bergsträsser Winzer eG erntete die höchsten je an der hessischen Bergstrasse gemessenen Mostgewichte mit einer Heppenheimer Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese zum Andenken an deren Züchter Hermann Müller. Vier Mitgliederfamilien der Bergsträsser Winzer eG schafften in einer Gemeinschaftsaktion eine Sensation gleich an den ersten vier Lesetagen des Herbstes 2006! Vom 16.9.06 bis 20.9.06 konnte in unglaublich mühseliger Arbeit eine Trockenbeerenauslese der Rebsorte Müller-Thurgau geerntet werden. Trockenbeerenauslesen dieser sonst eher ertragreichen Rebsorte sind noch weitaus seltener wie beim Riesling, die man als Könige der Weißweine bezeichnet! Mit unendlicher Geduld wurden die Rosinen einzeln (!) von den Stielen gezupft. Rund ein Kilo schafft ein Lesehelfer pro Stunde. Dieses ergibt dann später etwa ein Gläschen Wein. Mehrere hundert Arbeitsstunden waren somit erforderlich, um die Gesamtmenge von rund 110 Liter Konzentrat keltern zu können. Dieser gigantische Aufwand ist nur zu rechtfertigen, wenn die Winzer und Lesehelfer einen unglaublichen Idealismus mitbringen und ein gemeinsames Ziel vor Augen haben. Das Ziel hieß: Die Füllung eines Jubiläumsweins zum 125. Geburtstag der Rebsorte Müller-Thurgau, die im Jahre 1882 vom Schweizer Rebforscher Hermann Müller in der Forschungsanstalt Geisenheim gekreuzt wurde, und mit 42000 ha zur weltweit erfolgreichsten Neuzüchtung wurde. Das Ergebnis ist eine Sensation. Denn es ist nicht nur der Gedenkwein gelungen, sondern die erzielten Mostgewichte zwischen 190 und 304 (!) Grad Oechsle stellten zugleich die höchsten je an der hessischen Bergstrasse erzielten Werte aller Rebsorten dar! |



zu den Hundert Rebsorten... 

