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| Rebenernährung |
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Schwerarbeiter im Boden Düngung allein ist nicht alles. Ein altes französisches Sprichwort sagt: „Der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht, und er hat sein Geheimnis den Regenwürmern anvertraut" . Der wahrscheinlich bekannteste Vertreter des Bodenlebens ist der Regenwurm. Er leistet im Boden Schwerstarbeit und kann ihn metertief durchgraben. Er verschiebt dabei ein Vielfaches seines Eigengewichtes. Der Regenwurm nimmt als als Nahrung nicht nur organisches Material auf sondern auch Bodenbestandteile. Der ausgeschiedene Kot ist daher besonders wertvoll. Die Leistungen des Regenwurms sind enorm: Er sorgt für die Belüftung des Bodens. Damit verbessert sich auch die Wasserhaltefähigkeit. Er verbessert nachhaltig die Bodenstruktur. Die Wurmgänge dienen der Rebe und den anderen Pflanzen als Wurzelwachstumskanäle. Durch seine Tätigkeit erfolgt eine Durchmischung von Bodenteilchen und die Bildung der wertvollen Ton-Humus-Komplexe. Regenwürmer erhöhen die verfügbaren Pflanzennährstoffe des Bodens, denn Wurmkot enthält siebenmal mehr Phosphat, elfmal mehr Kali, fünfmal mehr Stickstoff als die umgebende Erde. Regenwürmer und ihre Verwandte sind damit neben anderen Bodentieren unerlässlich für die nachhaltige Bodenfruchtbarkeit. "Ohne Regenwürmer würde die Erde bald kalt, hart und fast ohne jede Gare und folglich steril werden" sagte schon Gilbert White im 18. Jahrhundert. Fördernde Maßnahmen des Winzers zur Regenwurmvermehrung sind vor allem Zufuhr organischer Substanz (Mist, Stroh, Tresterkompost) und vorsichtige Bodenlockerungsmaßnahmen. Dies verbessert die Nährstoffkreisläufe und verhilft zu einer optimalen Bodenstruktur.
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50 Stationen Reben, Geologie 


