Panorama der Bergstraße

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Weinfest der Bergsträsser Winzer eG vom 27.8.-29.8.2010.......... Am 29.8. Versteigerung von "Sebastian Vettel-Sekt" Neue Wanderkarte zum Pfad mit Infos zum Download! Bitte im Menü oben unter "download" anklicken!

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Integrierter Weinbau PDF Drucken E-Mail

„Integrierter Weinbau“  -  Was ist das?

Der integrierte Weinbau ist eine ganzheitliche Einbeziehung von kultur- und anbautechnischen Maßnahmen für einen umweltschonenden Weinbau.

Gesunde, von Schadorganismen befallsfreie Trauben sind Voraussetzung für gesunde, reintönige und sortenspezifische Weine. Diese Forderung ist mit den Grundsätzen eines integrierten Pflanzenschutzes in Einklang zu bringen:

Integrierter Pflanzenschutz ist eine Kombination von Verfahren, bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird.

Voraussetzungen, diese Forderung zu erfüllen, sind

- Optimale Standweiten und Laubarbeiten

- Flexibler nützlingsschonender Rebschutzmitteleinsatz

- Wirkstoffwechsel im Sinne eines Resistenzmanagements

- Rebschutzgeräte auf dem neuesten technischen Stand (Düsen, Dichtungen, Ventile)

- Regelmäßige Pflanzenschutzgeräteprüfung, Prüfplakette 2 Jahre gültig

- Tägliche Witterungsaufzeichnungen, insbesondere während der Vegetationsperiode

- Führung eines Spritztagebuches

- Häufige und termingerechte Kontrollen der Schaderreger

- Name des Pflanzenschutzmittels, Aufwandmenge je Flächeneinheit, besondere Beobachtungen. Die Aufzeichnungen erfolgen häufig in einer „Schlagkartei“.

Ein wesentlicher Bestandteil des integrierten Weinbaus ist die Schonung von Nützlingen als wesentliche Gegenspieler von Schädlingen. Ein Beispiel dafür ist die „Raubmilbenschonung.

Auch die Begrünung der Weinberge mit einer möglichst artenreichen Begrünung ist eine Selbstverständlichkeit, die eine möglichst artenreiche Fauna ermöglicht und so indirekt einer einseitigen Massenvermehrung eines Schädlings entgegen wirkt.


Warum Raubmilbenschonung ?

Für uns sind Milben meist Schädlinge, aber es gibt  Milben-Arten, die im Laub, im Boden oder auf Pflanzen leben und sich räuberisch ernähren. Für sie gilt der Sammelbegriff Raubmilben. Auf dem Laub der Weinberge kommt fast nur die Art TYPHLODROMUS PYRI vor. Sie ist weit verbreitet, was ein Aussetzen erübrigt. Man muss Raubmilben erkennen und durch Schonung die Population aufbauen.

Raubmilben sind SCHUTZRÄUBER, weil sie vor den Schädlingen da sein müssen und dann den Wiederbefall verhindern, im Gegensatz zu Säuberungsräubern (z.B. Marienkäfer), die nach einem Befall erscheinen. Dies ist möglich, weil Raubmilben ortstreu und keine Nahrungsspezialisten sind. Sie ernähren sich von vielen Kleintieren, aber auch von Pocken- und vor allem Spinnmilben. Raubmilben können ohne tierische Nahrung überleben, indem sie Pollen und Perldrüsen verzehren.

Wichtig ist, dass vor einem Rote-Spinne-Befall eine Raubmilbe pro Blatt vorhanden ist, dann gibt es keine Spinnmilbenprobleme. Mit dem Praktizieren der raubmilbenschonenden Spritzfolge kann langfristig auf Akarizidzusätze (=Milbenpräparate) verzichtet werden, was nicht nur Geld spart, sondern auch die Umwelt schont. Der große Vorteil von Raubmilben ist, dass jeder Winzer unabhängig von dem was sein Nachbar tut, seine Raubmilben in seinem Weinberg schonen kann. Solch ein Glücksfall ist bei Nützlingen sehr selten. Raubmilben schützen vor Neubefall auch im August und September, wenn die Weinbergsspritzungen schon längst abgeschlossen sind.

 

Veranstaltungen Auswahl

  • Neue Stationen am Erlebnispfad im August 2010: Weiterlesen...

  • Deutsche Weinkönigin Sonja Christ am Erlebnispfad

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  • Bergsträsser Weinmarkt 2010...

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  • "Wanderung auf dem Erlebnispfad Wein & Stein“

     

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  • 4. Frühlingsfest mit Jahrgangspräsentation

     

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  • "Sekt & Trüffel"

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  • „Kulinarische Weingala“

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  • Bilder vom Adventsmarkt 2009

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  • Ausstellung „Lebendiger Weinberg“ in der Bergsträsser Winzer eG

    Weinberge sind uralte Bindeglieder von Natur und Kultur. Mit ihrer Strukturvielfalt, Trockenmauern, Steinriegeln, Böschungen, Lößwänden und vor allem ihrem milden und mediterranen Klima stellen sie einen wichtigen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen dar. Eine große Ausstellung zeigt die Facetten der Naturerlebnislandschaft Weinberg mit all ihren Schönheiten und erläutert Bedeutung und Funktion der speziellen Weinbergsflora und –fauna.

    Ausstellungsdauer der Wanderausstellung:

    Freitag 27.11.2009 (Eröffnung um 18:00 Uhr)

    bis 24.12.2009

    während der Öffnungszeiten der Bergsträsser Winzer eG

    zum Vorbericht zum Adventsmarkt in ECHO-Online

    und: Mit 50 Ausstellern neuer Rekord

    Weitere Infos zur Ausstellung hier (PDF-Datei):

    Bilderschau Flora und Fauna am Pfad

    Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Umweltakademie Baden-Württemberg mit zahlreichen Verbänden und Beteiligten:

    Ausführlich hier: http://www.lebendiger-weinberg.de